Hundetransport im Auto

Hunde - Transport im Auto

Hundetransport im Auto.

Wenn Hundehalter ihre Hunde im Auto transportieren möchten, sollten sie auf ein paar wichtige Punkte achtgeben. Wir stellen die gängigsten Transportmöglichkeiten vor.

Laut einer Umfrage des österreichischen Autofahrerclubs ARBÖ sichern 21 Prozent aller Autofahrer ihre Hunde nicht im Auto. Falls ein Unfall passiert, wird dabei das Tier zu leicht zu einem „Wurfgeschoss“. So würde ein 30 Kilogramm schwerer Hund bei einem Aufprall mit 50 km/h zum tonnenschweren Geschoß  im Innenraum des Autos, da sich bei dieser Geschwindigkeit das Gewicht verdreißigfacht.

Wir haben uns die wichtigen Punkte angesehen, die Sie beim Transport des Hundes im Auto beachten sollten. Als Transportmöglichkeiten stehen 3 gängige Möglichkeiten zur Verfügung, die wir kurz vorstellen.

Der Hund in der Transportbox

Mit Transportboxen kann der Hund den Fahrer nicht stören. Im Falle eines Unfalls können die Tiere die Rettung außerdem nicht behindern, weil das Tier Herrchen oder Frauchen beschützen möchte.

Damit der Hund während der Fahrt nicht nervös ist, sollte dieser vorher an die Box gewöhnt werden. Je nach Hund kann dies schneller oder länger dauern, falls das Tier nicht generell ein Langzeitproblem mit Autoboxen hat. Die Autobox muss korrekt gesichert werden, vor allem größere und schwerere Boxen sind schwerer zu handhaben. Der Nachteil einer Hundebox besteht darin, dass viel Platz im Innenraum/Kofferraum weggenommen wird.

Kofferraumabtrennungen

Es gibt verschiedene Arten den Kofferraum bei Autos mit Heckklappe zum Passagierraum abzutrennen, so dass der Hund den Fahrer während der Fahrt nicht stören kann. Dazu zählen Gitter oder Netze. Stabile Begrenzungsgitter verhindern Verletzungen der Insassen bei einem Unfall.

Bei größeren Kofferräumen kann der Hund allerdings bei einem Aufprall herumgeschleudert werden und sich verletzen. Verzichten sollte man lieber auf dünne beziehungsweise unstabile oder auch universale Gitterlösungen, auch wenn diese sehr viel billiger sind. Wir empfehlen Trenngitter, die extra für das jeweilige Automodell angepasst sind. Diese Produkte nützen bereits vorhandene Befestigungsmöglichkeiten des Autos und bieten deshalb eine bessere Fixierung. Ein weiterer Vorteil ist die passgenaue Form und der damit vergleichsweise einfache Einbau.

Netze bieten im Regelfall kaum ausreichenden Schutz, sie können sogar zur tödlichen Falle für einen Hund werden. Davon abgesehen, dass Netze oft nicht stabil genug sind um zu verhindern, dass der Hund sich nicht an den Netzen vorbei windet, können die Fäden oder Schnüre  im Falle eines Aufpralls ernsthafte Verletzungen des Tieres durch Einschneiden oder Verfangen verursachen.

Hundegurt am Rücksitz

Der große Vorteil eines Hundegurtes ist die leichte Handhabung. Bei einem Unfall wird der Hund nur so weit nach vorne geschleudert, wie die Länge des Gurtes es zulässt. Die Verletzungsgefahr ist aber bei schweren Zusammenstößen größer. Die speziellen Hundegurte dürfen keinesfalls am Halsband befestigt sondern müssen am Brustgeschirr befestigt werden. Sie müssen auch die passende Länge haben.

Übrigens:
Der Beifahrersitz ist auch mit einem Gurt nicht für Tiere geeignet. Gurte eignen sich vor allem für kleinere Hunde.

Zu guter Letzt: Nicht vergessen – im Sommer wird’s heiß im Auto!

Tierischer Urlaub mit Hund Autoreisen Tipps (c) Uts Uppercut tourism services - www.tierischer-urlaub.com
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Gute Fahrt!

 

Weiterführende Links:

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