Urlaub mit anspruchsvollen Hunden

Ferien mit anspruchsvollen Hunden - Urlaub & Reisen mit Hund
Urlaub mit anspruchsvollen Hunderassen - Ferien mit Hunden (c) Shutterstock

Urlaub mit anspruchsvollen Hunden

Als Hundefan steht man jedesmal, wenn man eine Reise bucht, vor einer schwierigen Entscheidung. Was macht man mit dem geliebten Haustier? Soll man es bei einem Familienmitglied oder Freund zur Pflege zurücklassen oder können wir den Hund vielleicht mitnehmen? Wenn man das Tier anderen zur Pflege überlässt, hat man immer die Sorge, dass etwas passieren könnte, während man auf Reisen ist. Wenn man ein Tier im Haus hat, muss man ihm genau wie einem Kind dauerhafte Aufmerksamkeit schenken – besonders, wenn es sich bei dem Hund um eine teure und anspruchsvolle Rasse handelt. Einige Rassen brauchen weit mehr Zuwendung als andere. Hier wollen wir genauer auf einige von ihnen eingehen.

Afghanischer Windhund

Auch bekannt als Tazi oder Kabul-Hund kann man diese Rasse sofort erkennen. Sie haben ein dichtes, glänzendes Fell und eine lange Schnauze, ähnlich wie der Windhund. Sie kosten ungefähr 1000 Euro, wenn man sie als Welpe kauft. Der Afghanische Windhund kann bis zu 14 Jahre alt werden, und ein Besuch beim Hundefriseur kann bis zu 85 Euro kosten. Der Hund neigt zu Allergien und Krebs im höheren Alter. Bis zu 2900 Euro können so an Tierarztrechnungen zusammenkommen. Die lebhafte Rasse benötigt tägliche Zuwendung. In der Regel bieten sich daher Reiseziele an, an denen ausgedehnte Spaziergänge ohne zu viel Aufregung möglich sind.

Englische Bulldogge

Die kräftig gebaute Rasse mit dem breiten Kopf, dem vorstehenden Kiefer und den hängenden Lippen eignet wich wunderbar als Familienhund, da sie als geduldig, gutmütig und kinderlieb gilt. Welpen kosten bis zu 1100 Euro und haben eine relativ kurze Lebenserwartung von ungefähr acht Jahren. Englische Bulldoggen neigen zu Gesundheitsproblemen und können einen daher einiges kosten. Als Reiseziele eignen sich Orte, an denen der Hund viel Bewegung, Schatten und Wasser bekommt.

Alaskan Malamute

Diese majestätische Hunderasse hat auch den Spitznamen Mally. Oft wurden diese Hunde früher als Nutztiere zum Ziehen von Schlitten und schweren Lasten in der Arktis verwendet, da sie als ausdauernd und stark gelten. Auch wenn man Mallys noch immer für Schlittenfahrten verwendet, gelten sie aufgrund ihres freundlichen Naturells auch als guter Familienhund. Malamute-Welpen sind ab 1000 Euro erhältlich und haben eine Lebenserwartung von 13 bis 16 Jahren. Sie neigen zu Epilepsie, Nierenproblemen, Hautkrankheiten und Diabetes. Insgesamt kann man bis zu 8000 Euro an Arztrechnungen ausgeben. Malamutes sind energiegeladen und lieben es, draußen im Schnee herumzutollen.

Do Khyi

Der tibetanische Mastiff ist weitgehend als teuerste Rasse bekannt. Do Khyis können bis zu 3000 Euro kosten und bis zu 12 Jahre leben. Die zotteligen großen Hunde brauchen regelmäßige Fellpflege, die bis zu 70 Euro kosten kann. Sie neigen zwar weniger zu genetischen Erkrankungen als andere Rassen, aber können unter Allergien, Herzproblemen und grauem Star leiden. Man zahlt bis zu 3000 Euro an Tierarztrechnungen. Laut diesem Artikel, der vor Kurzem auf einer beliebten Kasinoseite erschienen ist, ist der Do Khyi besonders bei chinesischen Geschäftsmännern beliebt und gilt als Statussymbol. Der teuerste Welpe wurde für lächerliche 2 Millionen Dollar verkauft.

 

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