SUP mit Hund – Tipps und Tricks für den Ausflug mit Hund zum See

    SUP mit Hund: Outdoorsport für die ganze Familie
    SUP mit Hund. Outdoorsport, um Natur und Freizeit zu genießen

    Erfrischender Sommerausflug: SUP mit Hund

    Stand Up Paddling (kurz: SUP) ist eine tolle Beschäftigung, um die Natur und die Freizeit zu genießen. Der Outdoorsport ist für die gesamte Familie geeignet – warum also nicht auch für den Hund?

    Warum SUP mit Hund?

    SUP ist ein ganzheitliches und gelenkschonendes Fitnesstraining. Es stärkt die Stabilität, Balance und Muskulatur.  Durch das stetige Ausbalancieren wird vor allem auch die schwer trainierbare Tiefenmuskulatur aufgebaut. Hinzu kommt beim SUP mit Hund natürlich der Spaßfaktor und die festere Bindung zwischen Zwei- und Vierbeiner. Ein erfrischender Sommerausflug ist Euch beim Stand Up Paddling mit Hund garantiert. Bei heißen Temperaturen ist SUP mit Hund außerdem eine willkommene Abkühlung.

    Stand Up Paddling mit Hund: Abkühlung bei heißen Temperaturen
    Stand Up Paddling mit Hunden auf dem See

    Hunde-Tipps für den Einstieg zum Stand Up Paddling

    Um mit dem SUP mit Hund zu beginnen, sollte man zunächst selbst vertraut mit dem Board und Paddeln sein und damit umgehen können. Wenn man selbst noch nicht auf einem SUP-Board stand und direkt den Hund als zusätzliches Gewicht, welches man ausbalancieren muss, mitnimmt, wird man sicherlich gleich einmal baden gehen. Und nicht jeder Hund ist für Stand Up Paddling geeignet: Die Fellnase sollte Wasser mögen und keine Angst vor Schwankungen haben. Des Weiteren muss natürlich auch die Gesundheit des Tieres stimmen. Wenn die Voraussetzungen stimmen, steht dem SUP mit Hund nun nichts mehr im Wege.

    Als nächsten Schritt sollte man das Tier an das Brett gewöhnen. Das Training kann dabei ähnlich aufgebaut sein, wie das „Körbchen“- oder „Box“-Training – sprich den Hund auf seinen Platz auf der Decke/in das Körbchen zu schicken. Dazu kann man bspw. die Decke einfach auf das Brett legen und den Hund dorthin schicken.

    Das Paddeln mit Hund kann beginnen

    Ist man endlich am Wasser, so ist es am einfachsten in knöchelhohen Wasser seinen Hund auf das Brett aufsteigen zu lassen. Dabei sollte man natürlich mithelfen, indem man das Brett gut festhält, es stabilisiert und auch gerade hält. Eine spezielle Unterlage für den Hund ist hier von Vorteil, da für den Hund einerseits die Rutschgefahr gemindert wird und andererseits die Zerkratzungsgefahr für das Brett.

    Nun kann das SUP mit Hund beginnen. Es empfiehlt sich, zunächst in Ufernähe das Ganze ein wenig zu testen, ob der Hund ruhig sitzen bleibt, wie doll es schwankt, … Es gibt nämlich einige Dinge und Gefahren zu beachten. Der Hund kann mitten im See hineinfallen und kann meist nicht alleine wieder auf das Brett klettern. Man muss ihm also helfen, ansonsten schwimmt er bis zum nächsten Ufer. Des Weiteren muss beim SUP mit Hund das Paddel über den Hund hinweg geführt werden, damit er nicht geschlagen wird, was auch etwas Übung bedarf.

    Equipment-Tipps für unvergessliche Momente beim SUP mit Hund

    Eine Hundeschwimmweste ist ein geeignetes Hilfsmittel beim SUP mit Hund für den Vier- aber auch für den Zweibeiner. Sie schont die Kräfte der Hunde, da sie für Auftrieb und eine stabile Lage im Wasser sorgt. In Notsituationen sollte sie nicht fehlen und vor allem für ältere und schwächere Hunde ist sie eine große Hilfe. Der Griff an der Weste ist ein wichtiges Mittel, um dem Hund wieder auf das Brett zu helfen. Durch die Signalfarben und Reflektoren an den Schwimmwesten ist der Hund auch gut sichtbar für andere Wassersportler.

    Für das SUP mit Hund sollte ein geeignetes Brett vorhanden sein. Es muss ausreichend breit sein und genug Platz für Paddler/in und Hund bieten. Außerdem muss die Gewichtskapazität stimmen. Das Brett muss nämlich den Paddler/die Paddlerin sowie den Hund plus nasses Fell (2-4 kg) tragen können. Beachten sollte man hierbei, dass meist das Gesamtgewicht angegeben wird. Da die Belastung aber eher in der Mitte erfolgt – eine Punktbelastung – ist es wichtig zu wissen, wie hoch das Paddlergewicht sein darf.

    Ein Brett mit „soft deck pad“ ist beim SUP mit Hund von Vorteil, da, die Rutschgefahr gemindert wird und dem Hund Sicherheit verleiht. Weiterhin wird das Brett damit auch geschützt.

    SUP mit Hund - gemeinsamer Outdoorspaß
    Hund und Herrchen gemeinsam auf dem SUP Board

    Equipment vorhanden? Der Hund ist an das Brett gewöhnt? Ihr habt beide Zeit? Dann nichts wie los, dann steht dem SUP mit Hund nun nichts mehr im Wege!

    Urlaub mit Hund – weiterführende Links:

    Hundefreundliche Hotels & Unterkünfte (alle) | Reisegutschein schenken | Urlaub mit Haustieren (START)